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Geschichte des Gesangvereins 1862 Kirch-Göns

„In Freud und Leid zum Lied bereit“

Der Gesangverein 1862 Kirch-Göns hat am 29.09.2012 sein 150jähriges Bestehen gefeiert. Aus Anlass dieses Jubiläums wurde eine Festschrift herausgegeben. Darin ist neben der Geschichte von Kirch-Göns natürlich auch die 150jährige Geschichte des Vereins neu zusammengefasst und aktualisiert worden. Als Quellen dienten die Festbücher des Gesangvereins aus 1912, 1927, 1962, 1972 und 1987.
Die komplette Festschrift mit weiteren Informationen und Bildern kann nach wie vor bei Claudia Binzer (siehe Impressum) für 5,00 Euro erworben werden.
Nachfolgend ist ein Auszug aus der Festschrift über die Geschichte des Vereins:

Wilhelm Beppler, der Schriftführer des Männergesangvereins „Germania“, schrieb im Jahr 1912 zum 50jährigen Jubiläum die nachfolgende Einleitung: „Im Reigen der Jahre sind nunmehr fünfzig verflossen, dass sich in unserem trauten Heimatorte Männer zusammenfanden, die sich die Aufgabe machten, wahres christliches Empfinden, echte vaterländische Gesinnung und treue Freundschaft unter dem herrlichen Zepter der edlen Harmonie zu vereinigen.“

Inzwischen sind 150 Jahre vergangen, 150 Jahre Vereinsgeschichte bedeuten eine Zeit von wirtschaftlichen und politischen Umwälzungen. Es war eine Zeit geprägt von drei schrecklichen Kriegen, aber auch mit friedlichen Zeiten, geprägt von Aufbau und Wohlstand. Noch immer bedeutet in Gemeinschaft singen auch in Freundschaft singen, zum Wohle der Gemeinschaft, zum Wohle unseres Dorfes. Und so möchten wir es auch in Zukunft, so lange wie möglich, weiterführen.

Nach der Gründung 1862 war Johannes Müller III. der erste Präsident des jungen Vereins und Lehrer G. Rahn der erste gesangliche Leiter, der zunächst hauptsächlich geistige Lieder einübte. Ihm folgte nach ca. 10 Jahren Wilhelm Rapp aus Gießen. Nach den kriegerischen Zeiten von 1864, 1866 und 1870/71 wurde in der Dirigentenzeit von Herrn Rapp 1874 das erste Sängerfest gefeiert. Der Verein hatte sich inzwischen den Namen „Germania“ gegeben und die Gemeinde stiftete ihm dazu eine Fahne.

1896
Gesangverein „Germania“ Kirch-Göns

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Von links:
1. Reihe: Jakob Jakob, –
2. Reihe: Konrad Jung, – , Johannes Müller, Wilhelm Müller II., – , Peter Häuser, Fritz Steinhäuser
3. Reihe: Wilhelm Eckhard I., Heinrich Schneider II., Heinrich Hanack, –, Konrad Beppler, Bgm. Johannes Nern, Konrad Müller
4. Reihe: Karl Laudt I., Karl Heinrich Hanack, –, Konrad Schmidt, Dirigent Karl Rahn, Konrad Gatzert, –, Anton Hanack III., –
5. Reihe: – , – , – , Konrad Bopf, Wilhelm Rühl, Anton Eckhard, –
6. Reihe: –, –

Nach dem Weggang von Herrn Rapp 1876 folgten drei verschiedene Dirigenten bis 1883 (Wilhelm Lehr, Karl Mann, und M. Korell), dann übernahm Lehrer Karl Rahn den Verein und leitete ihn über 20 Jahre. In seiner Zeit wurden erfolgreich Sängerfeste besucht und das Fundament für die späteren Erfolge des Vereins gegründet und gefestigt. Nach seinem Ausscheiden dauerte es eine Weile bis man einen neuen Dirigenten gefunden hatte, Herr Buchholz aus Friedberg übernahm 1905 diese Aufgabe, bis er 1907 an das Stadttheater in Mainz berufen wurde. Er vermittelte seinen Nachfolger Herrn Schättler, ihm folgte schon nach zwei weiteren Jahren Ludwig Becker und in 1913 Ernst Enders aus Gießen, die jedoch beide im 1. Weltkrieg fielen. In dieser Zeit wurde regelmäßig an Wettstreiten in der Umgebung sehr erfolgreich teilgenommen, z.B. in Lollar, Großen-Linden, Leihgestern und Langgöns.

Der Nachfolger von Johannes Müller III. als Vorsitzender übernahm nach über 40 Jahren Johannes Schaum III., der jedoch schon kurz darauf verstarb. Ihm folgte Anton Hanack III., unter seiner Leitung wurde 1912 das 50jährige Bestehen mit einem Gesangswettstreit gefeiert – mit Ludwig Becker als Festdirigent. Ihm folgten anschließend weitere Bürgermeister von Kirch-Göns als Vorsitzende des Vereins: Wilhelm Müller I., Wilhelm Beppler und Heinrich Nern. Als 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, ruhte die Vereinstätigkeit, die meisten aktiven Sänger waren zudem eingezogen. Jedoch wurde kurz nach Friedensschluss, bereits am 01.03.1919 in der Generalversammlung beschlossen die Vereinstätigkeit wieder aufzunehmen. Herr Schättler wurde als Dirigent wieder gewonnen und blieb für zwei weitere Jahre, gefolgt von Lehrer Gunderloch. Die gesangliche Leistung des Vereins wurde weiter verbessert und bei Konzerten, Vereinsfeierlichkeiten, Wertungssingen und Wettstreiten unter Beweis gestellt, dies auch unter den nachfolgenden Dirigenten Wilhelm Müller und Hermann Hanstein.

Unter Herrn Hanstein als Festdirigent und der Leitung von Heinrich Nern als 1. Vorsitzenden wurde vom 11.-13.06.1927 das 65jährige Bestehen mit einem großen Wettstreit und 18 Vereinen gefeiert. Aus diesem Anlass wurde dem Verein von den Mitgliedern eine neue Fahne gestiftet, die auch heute noch benutzt wird. Das Fest unter reger Beteiligung der ganzen Gemeinde war noch lange in sehr guter Erinnerung.

1927
65jähriges Jubiläum

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Von links:
1. Reihe: Otto Bletz, Ernst Becker, Otto Wagner, Wilhelm Wagner IV., Wilhelm Fuchs, Karl Hanack II., Heinrich Kromm, Wilhelm Binzer II., – , Otto Rühl
2. Reihe: Wilhelm Jung, Heinrich Schneider, Wilhelm Nern II., Wilhelm Schepp, Konrad Jung, Ehrenvors. Wilhelm Müller I., Wilhelm Hankel, 1. Vors. Heinrich Nern, Heinrich Fuchs, Wilhelm Wächtershäuser, Reinhard Müller, Karl Müller,   Wilhelm Eckhard I., Wilhelm Müller, Konrad Eckhard, Heinrich Maurer, Otto Eckhard
3. Reihe: Wilhelm Herbel (?), Julius Hanack, Karl Wilhelm Müller, Wilhelm Hoffmann,    Wilhelm Gärtner, –, Wilhelm Damm,     Ernst Weber, Otto Faber, Bernhard Eckhard, Wilhelm Müller IV., Wilhelm Zöller, Otto Zöller, Adam Findt, –, Otto Hankel, Bernhard Bopf, Heinrich Beppler II.
4. Reihe: Albert Ratz, Wilhelm Euler, Wilhelm Ebel, Heinrich Sommerlad, Robert Schneider, Wilhelm Eckhard II., Heinrich Brink, Karl Einhäuser, Heinrich Beppler I., –, Willi Weber, Reinhard Eckhard, Wilhelm Wagner
5. Reihe: Wilhelm Binzer I., –, Ludwig Bach, Ernst Sommerlad, Karl Hanack I., Karl Kromm, Wilhelm Henseling, Heinrich Giehl, Fritz Olemotz, Wilhelm Steitz, Reinhard Hanack, Wilhelm Heinrich Diehl, Karl Krämer, Robert Hankel

Im Jahr 1925 wurde ein zweiter Gesangverein in Kirch-Göns gegründet, der den Namen Liederkranz erhielt. Der Vorsitzende war Richard Jakob und Lehrer Wilhelm Schüler aus Oberkleen war der Dirigent. Unter ihm erreichte der Verein eine recht stattliche Größe. Zunächst erzielten in den folgenden Jahren beide Vereine bei Wettstreiten große Erfolge, schlossen sich aber im Sommer 1933 unter dem Namen „Germania-Liederkranz“ zusammen. Der gemeinsame Vorsitzende wurde der bisherige Vorsitzende der Germania Reinhard Hanack, der spätere (u. letzte) Bürgermeister von Kirch-Göns, die musikalische Leitung übernahm Wilhelm Schüler. 1938 wurde Herr Schüler von Bernhard Nern aus Pohl-Göns abgelöst, der, mit Unterbrechung während des 2. Weltkrieges, den Verein bis 1955 dirigierte. Die Leitung des Vereins wechselte bereits 1937 zu Ludwig Möckel, in seiner Amtszeit wurde im Juni 1937 das 75jährige Bestehen unter Beteiligung von 13 Nachbarvereinen in kleinerem Rahmen gefeiert.

Nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges ruhte die Vereinstätigkeit bis 1947. Viele aktive Sänger waren nach dem Krieg nicht zurückgekehrt und zusätzlich wurden von den Besatzungsmächten alle Vereine aufgelöst. Doch auf Initiative des anschließenden Vorsitzenden Otto Eckhard wurde am 14.04.1947 der Verein unter dem Namen „Männergesangverein Kirch-Göns“ wieder ins Leben gerufen, später fügte man das Gründungsjahr „1862“ dazu. Auf Anhieb traten 46 aktive Sänger dem Verein bei und unter der Leitung von Herrn Nern konnte noch im Gründungsjahr ein Auftritt absolviert werden.

Die Zahl der Sänger stieg im Laufe der Zeit auf über 80 Männer, so dass man künftig im Saal Eckhard üben musste, da der Schulsaal nicht mehr ausreichte. Neben der sehr erfolgreichen gesanglichen Seite mit Chorkonzerten und Wettstreiten, war die Zeit auch geprägt durch ein geselliges Vereinsleben, mit jährlichen Familienabenden und erfolgreichen Theateraufführungen der Laienspielschar des Vereins, sowie regelmäßigen Vereinsausflügen in die nähere und fernere Umgebung. Als Otto Eckhard zurücktrat wurde Karl Röhrig I. als Nachfolger gewählt, schon drei Jahre später folgte ihm Wilhelm Schepp II., kurz darauf wechselte auch der Dirigent. Ewald Röhrig aus Niederkleen, gebürtig aus Kirch-Göns, übernahm 1955 das Amt des Dirigenten und hielt es inne bis 1995.

Als Ansporn an die Sänger wurden nun neben den jährlichen Wertungssingen vermehrt auch weiter entfernte Pokalsingen und Wettstreite – mit sehr gutem Erfolg – besucht. Als 1961 Wilhelm Schepp plötzlich verstarb wurde Willi Söhngen in einer außerordentlichen Generalversammlung am 05.08.1961 als sein Nachfolger zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Leitung wurde im darauffolgenden Jahr das 100jährige Bestehen verbunden mit einem Wertungssingen, bei dem alle 27 Bundesvereine sangen, und einem großen Festkommers erfolgreich gefeiert.

1962
100jähriges Jubiläum

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Von links:
1. Reihe: Richard Jakob, Reinhard Binzer, Wilhelm Eckhard II., Wilhelm Jung, Karl Röhrig, 1. Vors. Willi Söhngen, Dir. Ewald Röhrig, Otto Eckhard, Heinrich Kuhl, Heinrich Beppler, Reinhard Eckhard, Karl Hankel, Ludwig Häuser
2. Reihe: Hans-Jürgen Steiner, Erwin Ebel, Hans Giehl, Hans Myroniuk, Reinhard Textor, Wilhelm Löbrich, Ewald Bopf, Richard Simon, Oswald Röhrig, Willi Becker, Ewald Eckhard, Eugen Langsdorf, Alwin Hanack, Otto Röhrig, Wilfried Eckhard, Karl-Dieter Müller, Willi Jung II., Paul Guth, Herbert Alles, Heinrich Wagner, Otto Wagner, Otto Becker, Otto Jung, H. Spindler
3. Reihe: Erwin Röhrig, Horst Wagner, Erwin Eckhard, Reinhold Laudt, Richard Kollmar, Egon Leist, Volker Heinz, Helmut Forbach, Werner Brückel, Friedel Röhrig, Walter Eckhard, Kurt Jakob, Willi Röhrig, Helmut Eckhard, Willi Rühl, Kurt Röhrig

In den darauffolgenden Jahren wurde regelmäßig an Wertungssingen, Freundschaftssingen, Pokalsingen und an Wettstreiten teilgenommen. Es gab Ausflüge, Familienfeste und Waldfeste. Zusätzlich wurde in 1964 beim hessischen Rundfunk gesungen, das, mehrfach ausgestrahlt zur Stunde des Chorgesangs, ein besonderes Ereignis war.

Im Jahr 1972 beschloss man, das 110jährige Bestehen mit einem Pokal-Punktwertungssingen zu feiern, um die erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren weiterzuführen und auch selbst eine Veranstaltung, an der man sonst nur teilnahm, durchzuführen. Dabei nahm erstmals das Jodel-Doppelquartett Escher-Wyss aus Zürich mit Sängern, Alphörnern und Fahnenschwingern mit großem Beifall teil. Aus dieser ersten Begegnung entwickelte sich eine feste und enge Freundschaft über die kommenden Jahre. So erfolgte im Herbst 1973 der erste Gegenbesuch der aktiven Sänger in der Schweiz.

1972
110jähriges Jubiläum

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Von links
1. Reihe: Wilhelm Eckhard II., Otto Wagner, Reinhard Binzer, Reinhard Textor, 1. Vors. Willi Söhngen, Dir. Ewald Röhrig, Heinrich Kuhl, Otto Eckhard, Otto Jung, Otto Forbach
2. Reihe: Peter B. Braasch, Erwin Eckhard, Kurt Jakob, Ewald Bopf, Kurt Eckhard, Gerhard Koch, Ewald Eckhard, Edgar Binzer, Alwin Hanack, Willi Jung II., Heinrich Wagner, Willi Mandler, Oswald Röhrig, Harald Langsdorf, Kurt Röhrig, Karl Hankel
3. Reihe: Werner Brückel, Hans Giehl, Ernst Landt, Helmut Hankel, Erwin Röhrig, Eugen Langsdorf, Reinhard Eckhard, Herbert Alles, Reinhold Laudt, Willi Becker, Walter Eckhard, Erhard Jung, Horst Wagner, Wilfried Eckhard, Herbert Schwarzer, Erwin Eckhard, Erwin Ebel, Gerhard Eckhard, Werner Bopf, Günter Weber, Rudi Weber, Willi Jung

Einen großen Schritt machte der Verein 1978, als am 28.01.1978 der Frauenchor gegründet wurde, einer der ersten Frauenchöre in unserer Umgebung, auch von Ewald Röhrig dirigiert. Am 29.04.1978 wurde die vom Männerchor gestaltete Schallplatte, bereits unter Mitwirkung des Frauenchores, vorgestellt, die sicher heute noch in einigen Kirch-Gönser Familien im Schrank steht.

1978
Titelbild der aufgenommenen Schallplatte

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Von links
1. Reihe: Otto Wagner, Reinhard Eckhard, Reinhard Binzer, 1. Vors. Willi Söhngen, Dir. Ewald Röhrig, Willi Jung, Heinrich Kuhl
2. Reihe: Gerhard Müller, Hans Giehl, Erwin Röhrig, Reinhard Hanack, Wilfried Eckhard, Reinhold Laudt, Gerd Koch, Erwin Ebel, Alwin Hanack, Heinrich Wagner, Otto Röhrig, Werner Bopf, Eugen Langsdorf, Erich Laudt, Frank Will, Rainer Eckhard, Horst Wagner, Kurt Röhrig, Willi Mandler
3. Reihe: Ernst Landt, Kurt Jakob, Edgar Binzer, Karl Hankel, Ewald Bopf, Peter B. Braasch, Ewald Eckhard, Herbert Alles, Klaus Bihler, Gerhard Teichmann, Kurt Euler, Dieter Kukowka
4. Reihe: Gerhard Eckhard, Erwin Eckhard, Helmut Hankel, Jürgen Rühl, Willi Becker, Günter Weber, Gerold Weber, Harald Eckhard, Jürgen Fuchs

Es folgten weiterhin Preise bei Pokalsingen und Wettstreiten, Konzerte und Ausflüge, die hier nicht alle aufgeführt werden können. 1980 fand zum 25jährigen Dirigentenjubiläum von Herrn Röhrig im Bürgerhaus Butzbach ein Konzert u.a. mit den Schweizer Freunden und dem Orchester des Hessischen Rundfunks statt. Ab 1981 wurde auch der Frauenchor im Vorstand vertreten, Hanni Frischmuth wurde als 2. Vorsitzende erstmals gewählt. Das 120jährige Bestehen des Vereins wurde im August 1982 mit befreundeten Vereinen, den Schweizer Freunden und einem Konzert der Kapelle der 3. US-Panzerdivision gebührend gefeiert.

1985 gab es Veränderungen in der Vereinsführung, Willi Söhngen trat nicht mehr als Vorsitzender an und machte Platz für einen Jüngeren, Peter Braasch wurde der neue Vorsitzende. Im gleichen Jahr wurde das 30jährige Dirigentenjubiläum von Ewald Röhrig gefeiert. Außerdem fand man 1985 nach dem Tod des Vereinswirtes Karl Müller, im oberen Saal des Bürgerhauses ein neues „Sängerheim“.

Das 125jährige Bestehen wurde vom 12.-15.06.1987 erneut groß gefeiert, mit einem Wettstreit und Volkslieder-Preissingen und einem Liederabend mit 18 befreundeten Chören. In den folgenden Jahren nahmen nun beide Chöre an etlichen Wettstreiten und Freundschaftssingen teil. Außerdem wurden mehrfach Weihnachtskonzerte zusammen mit dem Männerchor Niederkleen und der Kapelle der 3. US Panzerdivision im Butzbacher Bürgerhaus veranstaltet.

1987
125jähriges Jubiläum - Männerchor

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Von links:
1. Reihe: Willi Jung II., Ernst Landt, Walter Eckhard, Reinhard Hanack, Reinhard Binzer, Dir. Ewald Röhrig, Heinrich Kuhl, Alwin Hanack, Eugen Langsdorf, Erwin Ebel, Gerhard Teichmann
2. Reihe: Herbert Alles, Hans Giehl, Gerold Weber, Willi Becker, Günter Weber, Andreas Binzer, Harald Eckhard, Jürgen Rühl, Wilfried Eckhard, Georg Neumann, Erich Laudt, Volker Wagner, Horst Wagner, 1. Vors. Peter B. Braasch, Edgar Binzer
3. Reihe: Gerhard Eckhard, Frank Will, Rudi Weber, Ewald Eckhard, Reinhold Laudt, Werner Bopf, Helmut Hankel, Werner Brückel, Kurt Eckhard, Kurt Jakob, Jürgen Fuchs, Erwin Eckhard II.

1987
125jähriges Jubiläum - Frauenchor

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Von links:
1. Reihe: Gerda Eckhard, Emmi Becker, Erika Knorz, Else Guth, Gertrud Neumann, Gisela Tschentscher, Gertrude Sang, Emmi Vetter, Tilla Heinz, Elli Leuchtenberg, Leni   Braasch
2. Reihe: Dir. Ewald Röhrig, Doris Müller, Hilde Laudt, Gisela Alles, Gretel Will, Ute Maiwald, Anni Schicker, Alice Stehr, TheaBerger, Inge Giehl, Gustel Quack, Emmi Nern, Hanni Frischmuth, Lieselotte Hering, Ruth Mohr, Birgit Rennemann, Marianne Müller, Inge Schwarzer, Christel Simon
3. Reihe: Liesel Raith, Margot Gärtner, Irma Reinhard, Christel Oster, Margot   Osthold, Anita Röhrig, Margit Eckhard, Birgit Kuhl, Edith Langsdorf, Helga Heidler, Ilse Schepp, Hiltrud Euler, Gerda Müller, Karin Binzer

Am 04. und 05.07.1992 wurde das 130jährige Bestehen mit Liederabend und Frühschoppen in der Gerätehalle von Gerold Weber gefeiert. Kurzdarauf, am 18.07.1992 gab es anlässlich der Silberhochzeit der beiden Aktiven Karin und Edgar Binzer eine Premiere, es wurde erstmals gemischt gesungen. In Zukunft trat der Verein als Gemischter Chor auf. Seit dieser Zeit nimmt der Gemischte Chor regelmäßig aktiv am Dorfleben teil und singt an vielen Veranstaltungen im Laufe eines Jahres, z.B. beim Seniorennachmittag, Backhausfest, Volkstrauertag, Adventssingen, am Weihnachtsmarkt, 1. Weihnachtsfeiertag usw. Über viele Jahre wurde beim 1.Vorsitzenden Peter Braasch in der Scheune das Scheunenfest für alle Sängerinnen und Sänger gefeiert. Als zusätzliche Einnahmequelle wird seit über 20 Jahren das Schlachtfest veranstaltet.

1995 markierte ein wechselvolles Jahr für den Verein: der langjährige Dirigent Ewald Röhrig erkrankte schwer und gab die Dirigententätigkeit daraufhin auf. Unter Vertretung von Werner Jung nahm der Chor an der Aufnahme für eine Butzbacher Musikkassette teil. Im September 1995 wurde Ewald Röhrig mit seinem 40jährigen Dirigentenjubiläum im Bürgerhaus Butzbach geehrt und gleichzeitig verabschiedet. Am gleichen Abend nahm der neue Dirigent und Kantor Michael Poths seine Arbeit auf. Im Oktober veranstaltete der Verein ein Konzert mit dem Kammerchor „Glass“ aus Jaroslawl, Russland. 1997 wurde das 135jährige Jubiläum mit einem Freundschaftssingen in der Turnhalle von Ebersgöns gefeiert, an dem auch das Jodel-Doppelquartett aus der Schweiz teilnahm.

Nach der Sommerpause 1998 wurde die neue Chorleiterin Frau Ruth Klöhn aus Maibach eingeführt. 2000, bei der 850-Jahr-Feier von Kirch-Göns beteiligte sich der Verein an den verschiedenen Veranstaltungen und begrüßte auch wieder die Freunde aus der Schweiz.

1999
Aufnahme beim Bundeswertungssingen in Hüttenberg-Hochelheim

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Von links
1. Reihe: 1. Vors. Peter B. Braasch, Gisela Tschentscher, Emmi Vetter, Gretel Will, Liesel Raith, Christel Oster, Heike Bunfill, Elli Mader
2. Reihe: Brigitte Pfeffer, Hilde Laudt, Ilse Schepp, Dir. Ruth Klöhn, Emmi Becker, Elli Leuchtenberg, Erika Knorz, Alice Stehr
3. Reihe: Anita Röhrig, Leni Braasch, Gertrude Sang, Elke Weber, Margit Eckhard, Hanni Frischmuth, Claudia Binzer, Ottilie Söhngen, Karin Binzer
4. Reihe: Edgar Binzer, Gisela Alles, Birgit Kuhl, Christel Simon, Ute Maiwald, Gerda Eckhard, Volker Wagner, Walter Eckhard
5. Reihe: Rudi Weber, Fritz Hering, Kurt Jakob, Günther Kuhn, Kurt Eckhard, Ewald Eckhard, Erich Laudt, Horst Wagner
6. Reihe: Wilfried Eckhard, Helmut Hankel, Gerold Weber, Günter Weber, Gerhard Eckhard, Herbert Alles, Harald Eckhard, Jürgen Rühl

2001 gab es einen weiteren Chorleiterwechsel. Frau Daniela Schneider aus Watzenborn-Steinberg löste Frau Klöhn im Juni ab und fuhr bereits im Oktober 2001 mit dem Chor zum 50jährigen Jubiläum des Schweizer Jodel-Doppel-quartetts Escher-Wyss nach Zürich. Im Jahr 2002 wurde am 12. und 13.10. das 140jährige Jubiläum in der neuen Mehrzweckhalle gebührend gefeiert. In diesen Jahren wurden auch regelmäßig Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung durchgeführt, z.B. zur Mosel, nach Thüringen, in die Rhön, an die Nahe, nach Heidelberg usw. Außerdem hat der Chor an vielen Freundschaftssingen, Liederabenden und Wertungssingen teilgenommen und die Tradition, am Grab von verstorbenen Mitgliedern des Vereins einen letzten musikalischen Gruß darzubieten, bis heute beibehalten.

Zu Beginn des Jahres 2006 gab es den nächsten Chorleiterwechsel, Patrick Stinka übernahm den Chor von Daniela Schneider, die aus beruflichen Gründen zurücktrat und hielt am 04.01.2006 seine erste Singstunde.
2009 ging eine Ära zu Ende als der langjährige Vorsitzende Peter Braasch nicht mehr kandidierte und Hanni Frischmuth an seine Stelle als 1. Vorsitzende trat.

Unter Anregung von Patrick Stinka wurde im Januar 2010, als Projekt geplant, ein Gospelchor ins Leben gerufen, der im Juni 2010 bereits das 1. Konzert absolvierte. Zunehmend beliebt führte er inzwischen einige Auftritte durch, und gab auch in 2011 und 2012 sehr erfolgreich Konzerte in der Kirch-Gönser Kirche. Inzwischen hat sich der Chor auch einen Namen gegeben: Let It Shine.

Im Sommer 2010 ging Patrick Stinka aus beruflichen Gründen nach Berlin und als seine Nachfolgerin konnte Ulla Knoop für beide Chöre gewonnen werden. Sie betreut die Chöre auch im Jubiläumsjahr 2012. Bei der Generalversammlung 2012 stand Hanni Frischmuth nicht mehr als Vorsitzende zur Verfügung und Claudia Binzer wurde als neue 1. Vorsitzende gewählt.

Zum Abschluss dieser Chronik über 150 Jahre Gesangverein in Kirch-Göns bleibt uns nur ein Dank auszusprechen: ein Dank an alle die sich in diesen vielen Jahren um den Gesangverein über die Maßen bemüht haben!

Wir wünschen uns für die Jubiläumsveranstaltung, für alle Sängerinnen und Sänger und für alle Gäste ein schönes und harmonisches Fest, das in guter Erinnerung in die weitere Geschichte eingehen wird.

Quellen:
Festbücher des Gesangvereins aus 1912, 1927, 1962, 1972, 1987

Claudia Binzer